Servicewohnen

Wohnen für Senioren und Seniorinnen auf dem Gelände des Paul Gerhardt Stifts

Liebe Interessenten,
derzeit suchen wir ein Paar für eine freie 3-Zimmer-Wohnung.

Die Warteliste für eine 1-2 Wohnungen im Servicewohnen ist aufgrund der hohen Nachfrage bis zum 31.12.2026 geschlossen. Gern nehmen wir ab 1.01.2027 wieder Personen auf die Warteliste auf. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Eine Telefonsprechstunde mit Claudia Zielstorff findet donnerstags von 10 - 12 Uhr statt. Telefonnummmer: 030 45005 114

zum Kontakt

Lage

In einem ruhigen Wohnviertel in Berlin-Wedding liegt das Paul Gerhardt Stift. Das rund 20.000 qm umfassende Areal ist umgeben von den großen Parkanlagen „Schillerpark“ und „Rehberge“. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist ideal und barrierefrei. Auf dem Stiftsgelände gibt es u. a. eine Apotheke, Arztpraxen und therapeutische Angebote. Die nahe gelegene Müllerstraße bietet verschiedenste Einkaufsmöglichkeiten. Das Paul Gerhardt Stift ist darüber hinaus bekannt für seine kulturellen und geistlichen Veranstaltungen.

Wohnen in der Mitte

Die Zwei- und Drei-Zimmer Wohnungen befinden sich im Wohnstift. Dieses liegt im ruhigen Ostteil des Geländes. Die belebte Müllerstraße ist zu Fuß durch den Park gut zu erreichen. Von beiden Seiten des Hauses geht der Blick ins Grüne. Viele unserer Wohnungen sind mit Balkonen ausgestattet.

Zusätzlich gibt es im Mutterhaus des Paul Gerhardt Stifts Ein-Zimmer-Wohnungen. Der attraktive Standort in Berlin-Wedding bietet ein Wohnkonzept mit vielen Möglichkeiten zur Begegnung und Freizeitgestaltung. Die Mieterinnen und Mieter pflegen eine gute Hausgemeinschaft. Für die Belange der Mieterschaft setzt sich der Mietervorstand ein.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Claudia Zielstorff

Service

Unser Servicewohnen bietet Ihnen die Möglichkeit, selbstbestimmt mit der größtmöglichen persönlichen Freiheit in der eigenen seniorengerechten Wohnung zu leben und dabei durch umfangreiche Serviceleistungen abgesichert zu sein.

Mit unserem Serviceangebot erhalten Sie:

  • Sicherheit – Wir bieten Ihnen Sicherheit in der Wohnung (z. B. durch die Installation eines Notfallknopfs).

  • Unterstützung – Profitieren Sie von umfangreichen Beratungs- und Informationsangeboten (z. B. zu Gesundheits- oder Pflegeleistungen) des Sozialdienstes, der an fünf Tagen die Woche vor Ort ansprechbar ist.

  • Gemeinschaft – Nehmen Sie Teil an unseren Freizeitaktivitäten und Ausfahrten oder schließen Sie sich dem Bewohnerchor, der Literatur- oder der Gartengruppe an.

  • Spiritualität – Wir laden Sie ein, an täglichen Andachten und regelmäßigen Gottesdiensten in der hauseigenen Kirche teilzunehmen.

  • Kultur – Besuchen Sie Konzerte und Kulturveranstaltungen, die regelmäßig auf dem Gelände stattfinden.

Erhalten Sie Unterstützung und Entlastung im Alltag und genießen Sie bei uns Ihren Lebensabend.

Unsere Wohnungen

Wir verfügen über helle Ein-, Zwei- und Drei-Zimmer-Apartments mit einer Fläche von 30 bis 92 Quadratmetern. Die meisten Wohnungen besitzen einen Balkon, der ins Grüne ausgerichtet ist. Die Anmietung eines Apartments ist für bis zu zwei Personen möglich. Zusätzliche Nutz- und Gemeinschaftsräume runden das Wohnkonzept ab.

Selbstverständlich sind die Räume barrierefrei/barrierearm konzipiert, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Ihrer Mobilität zu stärken und die größtmögliche selbstbestimmte Nutzung anzubieten.

Ein Hausmeisterservice gehört ebenso wie die Beratung durch den Sozialdienst Servicewohnen zu unserem Mietkonzept dazu.

Alle Infos auf einem Blick kostenfrei herunterladen

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Claudia Zielstorff

Mitgestalten, Gemeinschaft erleben:
Der Mieterbeirat im Servicewohnen

Wer im Servicewohnen lebt, hat mehr als eine eigene Wohnung: Er oder sie wird Teil einer Gemeinschaft. Und diese Gemeinschaft lebt davon, dass Menschen sich einbringen und füreinander da sind. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei der Mieterbeirat.

„Wir wollten selbst bestimmen können, was passiert“, erinnert sich Frau Volker an die Anfänge des Mieterbeirats. Sie gehört ihm seit seiner Gründung an und ist damit die dienstälteste Vertreterin. Gemeinsam mit Frau Schoffers, Herrn Zwingert und Herrn Böge engagiert sie sich heute für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner des Servicewohnens.

Entstanden ist der Mieterbeirat 2009 aus einer Mieterversammlung heraus. Seitdem versteht er sich als Ansprechpartner für die Bewohner und als Bindeglied zur Stiftung beziehungsweise zur Verwaltung. Die Aufgaben sind dabei ganz praktisch: Wünsche und Fragen der Mieterinnen und Mieter aufnehmen, Anliegen weitergeben, bei Bedarf nachhaken und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Ein offenes Ohr

Nicht jedes Anliegen muss gleich ein großes Thema sein. Manchmal geht es um eine defekte Lampe, manchmal um eine organisatorische Frage. Der Mieterbeirat weiß, welche Anliegen direkt an die zuständigen Stellen weitergegeben werden sollten und wo er selbst unterstützen kann.

Regelmäßig gibt es deshalb Gespräche mit den Verantwortlichen der Stiftung. Der Beirat bringt dort Fragen und Themen aus dem Alltag der Bewohner ein. „Die Mieter wissen eben, dass sie Fragen und Wünsche an uns bringen können“, beschreibt Frau Volker die Rolle des Gremiums.

Gleichzeitig geht es darum, die eigenen Aufgaben immer wieder klar zu definieren. Welche Anliegen kann der Mieterbeirat übernehmen? Wofür sind andere Ansprechpartner zuständig? Auch diese Fragen beschäftigen den Beirat, damit die Wege für alle Bewohner möglichst unkompliziert bleiben.

Besonders wichtig: Neue Bewohner willkommen heißen

Eine Aufgabe liegt Frau Volker und ihren Mitstreitern besonders am Herzen: Neue Bewohnerinnen und Bewohner werden persönlich begrüßt. Ein kleines Blümchen gehört dazu – vor allem aber ein herzliches Willkommen und die Einladung, die neue Umgebung kennenzulernen.

Dabei erzählen die Mitglieder des Mieterbeirats auch, was das Leben im Servicewohnen zu bieten hat: vom Stadtteilzentrum über gemeinsame Veranstaltungen bis hin zu den verschiedenen Möglichkeiten, sich selbst einzubringen.

Denn wer neu einzieht, muss nicht lange allein bleiben. Der Mieterbeirat möchte den Einstieg erleichtern und zeigen: Hier gibt es viele Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen – aber niemand muss.

Gemeinschaft, ohne dass die eigene Tür offenstehen muss

Genau darin sehen Frau Volker und Herr Zwingert eine besondere Qualität des Hauses im Servicewohnen. Es gibt zahlreiche Angebote, bei denen Bewohnerinnen und Bewohner zusammenkommen können. Gleichzeitig bleibt die eigene Wohnung, ein privater Rückzugsort.

Ein schönes Beispiel ist das gemeinsame Frühstück. Einmal im Monat treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner zum Frühstück. Jeder bringt etwas mit, andere kümmern sich um Kaffee, Tisch und Aufräumen. Rund zehn bis zwölf Menschen kommen regelmäßig zusammen.

Das Frühstück ist dabei längst mehr als eine Mahlzeit. Gerade für neue Bewohner bietet es eine unkomplizierte Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

Auch der Literaturabend hat sich zu einem festen Bestandteil des Gemeinschaftslebens entwickelt. Alle zwei Monate treffen sich die Bewohner am Abend, um Texte aus ihren Lieblingsbüchern mitzubringen und vorzulesen. Ein festes Thema gibt es nicht. Mal entstehen Gespräche, mal Diskussionen, mal wird gemeinsam gelacht.

Und manchmal bringen Bewohner auch eigene Texte mit. Entscheidend ist nicht, literarische Vorkenntnisse zu haben, sondern Freude am Zuhören und am Austausch.

Gerade für Menschen, die allein leben, können solche Treffen wertvoll sein. Aus einem vorgelesenen Text entwickeln sich Gespräche über Erinnerungen, Kindheit, persönliche Erfahrungen oder ganz unterschiedliche Lebensgeschichten. So entsteht Nähe oft ganz selbstverständlich.

Füreinander da sein

Die Gemeinschaft zeigt sich nicht nur bei organisierten Veranstaltungen. Wenn jemand krank ist, sich den Arm gebrochen hat oder Unterstützung beim Einkaufen braucht, helfen Bewohnerinnen und Bewohner einander.

„Das ist wunderschön“, beschreibt Frau Volker diese Erfahrung.

Dabei darf jeder selbst entscheiden, wie viel Gemeinschaft er möchte. Manche Bewohner nehmen regelmäßig an Veranstaltungen teil, andere bleiben lieber für sich. Beides wird respektiert. Die Angebote sind Einladungen, keine Verpflichtungen.

Gerade deshalb können auch Menschen, die schon sehr alt sind, weiterhin teilnehmen. Bewohnerinnen und Bewohner über 90 kommen zum Frühstück oder zum Literaturabend – manchmal mit Lupe und besonders großer Schrift, manchmal mit Unterstützung der Nachbarn. Sie sind dabei, hören zu, lesen vor und bringen ihre eigenen Erfahrungen ein.

Gemeinsam feiern und gemeinsam anpacken

Zum Gemeinschaftsleben gehört auch das jährliche Sommer- beziehungsweise Grillfest. Im Garten wird gemeinsam gegessen, gegrillt, Musik gehört und erzählt. Jeder bringt etwas mit – und wie so oft bei solchen Festen ist am Ende mehr als genug da.

Auch der Garten selbst ist ein Gemeinschaftsprojekt. Eine kleine Gartengruppe kümmert sich eigenständig um die Außenanlagen und die Hochbeete. Die Mitglieder sprechen sich untereinander ab, pflanzen, gießen und pflegen. Wer neu hinzukommt und Freude am Gärtnern hat, kann sich ebenfalls beteiligen.

So entstehen neben dem Mieterbeirat weitere Möglichkeiten, sich einzubringen. Manche helfen beim Frühstück, andere lesen vor, wieder andere kümmern sich um Pflanzen und Beete.

Ein Haus, in dem man sich kennt

Vielleicht ist es genau das, was den Charakter des Servicewohnens besonders ausmacht: Gemeinschaft entsteht nicht allein durch ein Programm, sondern durch die Menschen, die hier leben.

Die Bewohner wissen voneinander, wer dazugehört. Wenn jemand länger nicht zu sehen ist, fällt das auf. Wenn jemand Hilfe braucht, wird nachgefragt. Und wenn neue Nachbarn einziehen, werden sie nicht nur übergeben – sie werden willkommen geheißen.

Frau Volker beschreibt das Haus deshalb sinngemäß als eine Art große Wohngemeinschaft: Man lebt miteinander, ohne auf die eigene Privatsphäre verzichten zu müssen.

Mitmachen kann, wer möchte. Dabei sein kann, wer möchte. Und wer lieber seine Ruhe hat, darf selbstverständlich auch einfach die eigene Wohnungstür schließen.

Der Mieterbeirat schafft dafür die Möglichkeiten, hält den Kontakt zu den Bewohnern und trägt dazu bei, dass aus vielen einzelnen Wohnungen ein lebendiges Zuhause wird.

Servicewohnen bedeutet damit nicht nur Unterstützung im Alltag. Es bedeutet auch die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, eigene Ideen einzubringen und den Ort, an dem man lebt, ein Stück weit selbst mitzugestalten.

Claudia Zierstoff

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Claudia Zielstorff

Sozialdienst Servicewohnen

servicewohnen@pgssoziales.de

 

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