150 Jahre - viele Perspektiven: Stimmen aus dem Stift
In dieser Woche stellen wir im Rahmen der Jubiläumskampagne Renate Straetling vor, eine langjährige Besucherin des Paul Gerhardt Stifts. Sie teilt mit uns ein Teil ihrer Geschichte und erzählt uns, wie das Stift sie zu ihrem “Ehrenamt des Lebens” gebracht hat.
Meine junge Geschichte mit dem Stift beginnt etwa 2012/2013, nachdem ich fünf Jahre zuvor in den Wedding gezogen war. Dieser Stadtteil bietet ein eher kleinstädtisches Leben am Rande der City und ich orientierte mich mit Mitte 50 in meiner Lebensplanung um.
So kam ich zum Paul-Gerhard-Stift, um ein Ehrenamt in der Nachbarschaft zu finden. Als ich mich dann auf die lokale Seniorenarbeit vor Ort orientierte, habe ich im Paul Gerhardt Stift viele Treffen und Termine wahrgenommen. Das LeNa-Projekt und die BerTA-Angebote waren mir öfters willkommen.
Und dann endlich passierte es! Ich fand das Ehrenamt meines Lebens, denn ich war schon immer mit Text- und Literatur unterwegs und habe mich dem Onlineblog weddingweiser.de angeschlossen.
Dort schreibe ich seit einiger Zeit etwa einmal monatlich die Kolumne Ü 60 für die älteren Weddingerinnen und Weddinger. Mittlerweile habe ich 500 Taschenbuchseiten zu der modernen Seniorenarbeit in unserem Stadtteil verfasst, und in diesem Zusammenhang war ich immer wieder auch im Zukunftshaus, im Sprachcafè, bei den Vorträgen vom berühmten Anselm Grün, bei "Tanzen im Sitzen" und im Offenen Treff, um Interviews und Gespräche für meine stadtteilorientierten Artikel zu führen.
Renate Straetling, Redakteurin Kolumne Ü60 beim Weddingweiser.de
Auch Sie möchten ein Teil Ihrer Geschichte mit uns teilen? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an uns: deborah.raab@paulgerhardtstift.de
Alle Portraits finden Sie auf unserem Instagram Kanal