Die Wille – Projektarchiv
„Den Einzelnen in seiner Besonderheit erkennen und in seinen Fähigkeiten unterstützen.“
Ältere Projekte
Die Arbeit der Die Wille funktioniert nur mit starken Partner*innen und einer breiten Förderstruktur. Wir bedanken uns bei allen Fördergeber*innen und Kooperationspartner*innen für die gute Zusammenarbeit und ihr stetiges Engagement für einen inklusiven Arbeitsmarkt und einen gerechten Zugang zu Bildung für jede*n.
Übersicht
Angekommen – Llegué – Cheguei – Arrivato*a
BeRat
AMIGA – Spandauer Familien Teilhabe gelingend ausbauen
AMIGA ist ein gemeinsames Projekt der Die Wille gGmbH und der Johannesstift Diakonie Jugendhilfe gGmbH und wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Spandau und dem Jobcenter umgesetzt. Es richtet sich an Familien und Alleinerziehende in Spandau und bietet ein niedrigschwelliges, mehrsprachiges und individuelles Beratungs- und Begleitungsangebot.
Themen sind unter anderem:
Heranführung an das reguläre Hilfesystem und soziale Angebote
Unterstützungsstrukturen vor Ort, Integration
berufliche Orientierung, Jobcoaching und Arbeitsberatung, Qualifizierung
Verweisberatung, unter anderem zu: Spracherwerb, Grundbildung, digitale Bildung, Zugang zu Kitaplätzen, Gesundheits- und Mobilitätsförderung
Familien/ Eltern sollen möglichst umfassend und vielschichtig beraten und begleitet werden. Unser Team von Sozialarbeiter*innen, Sozialassistent*innen und Jobcoaches zielt mit individueller Beratung und Begleitung, verschiedenen Gruppenangeboten und Austauschformaten auf Wissensvermittlung, direkte Verbesserung der Lebensumstände und langfristiges Empowerment aller Familien- bzw. Haushaltsmitglieder.
Eine wichtige Grundlage bilden bereits bestehende Kooperationen und Netzwerke in Spandau und ganz Berlin, die im Verlauf des Projektes weiter aus- und aufgebaut und durch enge Zusammenarbeit gefestigt werden sollen. Es gilt, Schnittstellen zu schaffen, Hürden abzubauen, Synergien zu schaffen und ggf. Mehrfachversorgungen zu identifizieren.
Das Projekt „AMIGA – Spandauer Familien Teilhabe gelingend ausbauen“ wird im Rahmen des Programms „Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
ARRIVO Gesundheit – Berufsorientierung für junge geflüchtete Menschen
Arrivo ist ein berlinweites Bündnis zur Berufsorientierung und -förderung junger, geflüchteter Menschen. Im Rahmen des Förderprogramms der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung unterstützt Die Wille bei der Kompetenzfeststellung, Berufsorientierung und Sprachförderung und vermittelt in Praktika und staatlich anerkannte Ausbildungen im Gesundheitssektor und Pflegebereich.
Die Projekte der Dachmarke ARRIVO BERLIN werden gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Begegnungsstätte
Otawi-Treff
Seniorenbegegnungstätte und Veranstaltungsort für ältere Menschen für die Teilhabe am Leben, in der Gemeinschaft und Gesellschaft
Das Otawi-Treff ist ein Raum für Begegnung, Austausch und Freizeit. Die Angebote in der Otawistraße in Mitte umfassen:
Veranstaltungen
Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen (Gesundheit, Finanzen, Kultur, Bildung)
Gruppentreffen
Austausch und Vernetzung im Kiez
Beratung für Menschen (insbesondere 55+), Verweisberatung
Generationsübergreifende Angebote
Freiwilliges Engagement und Ehrenamt
Die Begegnungsstätte Otawi-Treff wird gefördert durch das Bezirksamt Mitte von Berlin.
BBB - Beratung zu Bildung und Beruf
Fachberatung berufliche Qualifizierung Gesundheit, Pflege und Soziales
Die Fachberatungsstelle zur beruflichen Qualifizierung in den Feldern Gesundheit, Pflege und Soziales berät kostenfrei, vertraulich, unabhängig und mehrsprachig. Wir geben erwerbsfähigen Berliner*innen umfassende Orientierung und Informationen zu folgenden Themen:
Quereinstieg (z.B. Erzieher*in)
Berufliche (Neu-)Orientierung und Weiterbildung
Wege zum Berufsabschluss wie Ausbildung, Umschulung, Einstiegsqualifizierung und Studium
Beratung zur Anerkennung bei ausländischen Berufsabschlüssen
Finanzierung und Förderung von Bildungsaktivitäten
Wir beraten telefonisch, per E-Mail, per Video oder persönlich bei uns im Büro.
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 9:00 – 17:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Kontakt
Silbersteinstraße 29 (2.Etage)
12051 Berlin
E-Mail bbb@diewille.de
Mobil 030 921 091 015 und 0173 3169303
Die Beratung zu Bildung und Beruf wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.
Qualitätsrahmen Berliner Modell (QBM)
Das Qualitätssiegel Bildungsberatung beinhaltet eine systematische Qualitätssicherung zur Erbringung von Beratungsleistungen nach dem Qualitätsrahmen Berliner Modell (QBM). Die Qualitätsfähigkeit der Beratungseinrichtung wurde mit Erfüllung der Anforderungen und nach Empfehlung des Beirats durch die k.o.s GmbH in Berlin ausgezeichnet und bestätigt.
Berliner Jobcoaching
Nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt
Im Rahmen des Berliner Jobcoachings unterstützen wir Berliner Arbeitsuchende beim beruflichen Wiedereinstieg. Unsere mehrsprachigen Jobcoaches beraten an verschiedenen Standorten. Sie sind speziell für den Berliner Arbeits- und Bildungsmarkt geschult, verfügen über Arbeitgeberkontakte sowie Berufs- und Branchenkenntnisse und beraten individuell zu den verschiedenen Angeboten und weiterführenden Hilfen.
Teilnehmen können insbesondere:
Bürgergeld (ALG II) Empfangende
Nichtleistungsbeziehende, die mindestens drei Monate arbeitslos gemeldet sind
Teilnehmende in Bundesprogrammen, z.B. Freiwilligendiensten
Arbeitslose Geflüchtete
Seit 2023 Obdachlose und Haftentlassene mit SGB II Bezug
Die Berliner Jobcoaches unterstützen Sie beim
der Suche nach einem Arbeitsplatz, einer Ausbildung oder Praktikum,
beruflicher Orientierung,
der Suche nach einer passenden Qualifizierung (u.a. Sprachkurs, Weiterbildung) und einem passenden Anbieter
der Ermittlung und Verbesserung von Stärken und Fähigkeiten,
der Vermittlung von Kontakten zu Arbeitgebern,
der Stellenrecherche
der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Training für Vorstellungsgespräche
Anerkennungsverfahren von Berufs- und Schulabschlüssen
Ämter- und Behördengängen
der Antragstellung auf finanzielle Förderung
beraten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Das Projekt „Berliner Jobcoaching“ wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
#BerTa
#BerTa - Stärkung der Teilhabe älterer Menschen - gegen Einsamkeit und soziale Isolation
Ein Projekt der Die Wille gGmbH in Kooperation mit dem Bezirk Mitte von Berlin und der GESOBAU
#BerTa ist ein niedrigschwelliges Kontakt- und Teilhabeformat gegen Einsamkeit und soziale Isolation, um ältere Menschen aus dem Abseits wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen und ihnen die Möglichkeit zu geben, zu partizipieren. Mit verschiedenen Angeboten wird ihnen Unterstützung und Beratung angeboten. Sie bekommen Instrumente an die Hand, um selbst wieder aktiv zu sein.
Unsere Zielgruppe
Menschen ab 60 Jahren
Vor-Ruhestand / EU Rente
Besonders
Menschen mit Migrationshintergrund
Menschen in Grundsicherung
Unsere Ziele
Ausbau offener Sozialarbeit
Stärkung sozialer Teilhabe
Partizipation älterer Menschen
Einsamkeit entgegenwirken
Erhöhung digitaler Kompetenz
Was bieten wir an?
#BerTa Café - eine offene Runde für ersten Kontakt
Offene Beratung im Infopoint der GESOBAU
Modulare Lern-Formate und thematische Kompetenz-Module
Aktiv-Tandems
Begleit-Formate: Coachings, Beratung
Beratungs-App für schnelle Hilfe zwischendurch
aufsuchende Angebote in sozialen Einrichtungen und bei Netzwerkpartnern
Das Projekt #BerTa wird im Rahmen des Programms „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen - gegen Einsamkeit und soziale Isolation“ durch das Bundesministerium für Bildung,Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
DANA – Deine Ausbildung Neu Aufstellen
Präventives Projekt zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen, Vertragsauflösungen und zur Schließung neuer Ausbildungsverhältnisse
Die richtige Ausbildung finden, sie gut zu absolvieren und erfolgreich abzuschließen, ist eine Herausforderung, der sich jedes Jahr unzählige junge Menschen stellen. Sie wollen sich eine Zukunft und ein eigenes Leben aufbauen. Leider geschieht es dabei noch viel zu häufig, dass die Anforderungen, Aufgaben und die Umstellung von Schule auf einen Arbeitsalltag zu unlösbaren Herausforderungen werden. Oft sind es nur kleine Dinge und es braucht nur die richtige Begleitung, den richtigen Rat zur richtigen Zeit, um alles wieder ins Lot zu bringen.
Wer kann sich an das Team von DANA wenden?
Berliner Auszubildende zwischen 15 und 25 Jahren
Ausbildungsbetriebe
Berufsschulen
Wann sind Sie bei uns richtig?
wenn es in der Ausbildung nicht so gut läuft
wenn ein Ausbildungsabbruch droht oder ein Ausbildungsplatzwechsel gewünscht wird
Bei der individuellen Beratung werden
Probleme identifiziert und gemeinsam nach Lösungen gesucht,
Nachhilfeangebote oder Sprachkurse organisiert
und es gibt Verweisberatung z.B. zu Wohnungssuche, Rechtsberatung oder auch psychosoziale Beratung.
Darüber hinaus werden Workshops zu den Themen Prüfungsangst, Empowerment, Zeitmanagement, Digitale Kompetenzen u.v.m. angeboten.
Das Projekt „DANA – Deine Ausbildung Neu Aufstellen“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischen Sozialfons Plus (ESF+)) und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Die Ausbildungsbrücke – Mentoring gegen Ausbildungsabbrüche
Präventiver Ansatz
Das Programm richtet sich an alle Berliner Jugendliche mit abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Gesundheitswesen nach Berufsbildungsgesetz. Eine Berufsausbildung zu absolvieren und erfolgreich abzuschließen, ist für Auszubildende mit vielfältigen Anforderungen verbunden. Nicht alle sind dem gewachsen. Daher brechen noch zu viele junge Menschen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Unser Projekt „Die Ausbildungsbrücke“ im Rahmen des Landesprogramms Mentoring setzt genau da an – frühzeitig und präventiv!
Individuelle Unterstützung
Im Landesprogramm Mentoring werden Projekte gefördert, die dazu beitragen, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken, dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen. Den Auszubildenden wird eine Mentorin oder eine Mentor zur Seite gestellt, die im Tandem ganz individuell und vertrauensvoll auf die jeweilige Situation eingehen. Im 1:1-Kontakt unterstützen sie ehrenamtlich die Auszubildenden regelmäßig dabei, die Herausforderungen in Betrieb und Berufsschule zu meistern, eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und gesteckte Ziele zu verfolgen. Sofern Schwierigkeiten in ihrer Lebenssituation eintreten, werden diese reflektiert und die Auszubildenden so bei deren Klärung unterstützt.
Die Mentor*innen in unserem Projekt „Die Ausbildungsbrücke“ erhalten eine Qualifizierung, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Vom Projektteam werden sie bei Fragen und Anliegen begleitet und haben Gelegenheit, sich mit anderen Ehrenamtlichen auszutauschen.
Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Mentoring von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.
DigitalPakt Alter
DigitalPakt Alter ist ein spezielles Angebot für ältere Menschen, die den Umgang mit digitalen Endgeräten lernen und sich entspannt und selbstbewusst in Internet und Social Media bewegen möchten.
Unser Workshopangebot umfasst folgende Themen:
Umgang mit dem Tablet/Smartphone (individuelle Hilfe vor Ort)
Bedienhilfen für besseres Hören und Sehen
Was kann das Internet für mich tun:
Streaming Dienste, Radio und Podcasts nutzen
Termine vereinbaren (Ämter, Ärzt*innen), Leistungen beantragen
Tickets buchen (Veranstaltungen, Konzerte, Theater)
Routen suchen und Fahrscheine kaufen (BVG, Deutsche Bahn, FlixBus)
Umgang mit SocialMedia und Kommunikationstools
(Daten)Schutz im Netz
Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Die Initiative stärkt die gesellschaftliche Teilhabe und das Engagement Älterer in unserer digitalisierten Welt. Dabei setzt sie auf eine Vielzahl an niedrigschwelligen Angeboten vor Ort, die Erfahrungsorte sowie ein starkes Bündnis von Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
EDIS – European, diverse, inclusive, social
Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung
Mit diesem Projekt richten wir uns an besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürgerinnen und -bürgern und deren Kindern unter 18 Jahren, v.a. aus der Mittelmeerregion, inkl. wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen sowie Angehörige von Minderheiten.
Ziel ist die präventive Bekämpfung von Armutsgefahr und sozialer Exklusion. Neuzugewanderte Ratsuchende werden nachhaltig stabilisiert und sicher in die sozialen Gefüge integriert.
Unsere Aufgaben:
niedrigschwellige, an den Bedürfnissen/Bedarfslagen der Familien und Einzelpersonen orientierte Verweisberatung und Begleitung zu weiterführenden Hilfsangeboten
Krisenintervention mit muttersprachlicher (v.a. spanisch, italienisch, portugiesisch, griechisch) Unterstützung, auch bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und Institutionen
Bereitstellung von Wissen über den (auch digitalen) Zugang zu Institutionen
Förderangebote, alltagspraktische & ergänzende sehr niedrigschwellige wohnungs-/arbeitsmarktbezogene Hilfen
Die Verweisberatung ist mit individuellen und Gruppenangeboten verbunden. Dadurch werden die Ratsuchenden befähigt, ihre Rechte selbstständig wahrzunehmen und selbstbewusst Schritte aus der Prekarität zu gehen. Themen der Beratung sind u.a. Spracherwerb, Wege in Arbeit durch Zugang zu BA/JC, Gesundheitswesen inkl. Frauengesundheit, Begleitung für Eltern und Kinder (Schule & Kita), Wohnungslosigkeit, Stärkung digitaler Kompetenzen, Stress- und Zeitmanagement und Hilfe zur Selbsthilfe.
Seit 2016 bietet Die Wille Beratungsangebote für diese Zielgruppe an. Damit reagieren wir auf die stetig wachsende Zahl von neuzugewanderten EU-Bürger*innen aus dem Mittelmeerraum.
Um die Nachfrage nach Unterstützung und spezifische Bedarfe adäquat abdecken und bedienen zu können, setzen wir auf eine aktivierende Struktur in Kooperation mit den Akteuren des regulären Hilfesystems. Es besteht bereits eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit, bzw. Kooperation mit den Berliner Bezirken Mitte und Pankow sowie ab 2023 auch dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Darüber hinaus legen wir Wert auf ein stabiles regionales Netzwerk zu Migrantenorganisationen und (Sozial-)Unternehmen und wirken in Landesgremien und Fachverbänden (z.B. LIGA Berlin, LAK) mit. Erprobte Kooperationen in der Kommune sichern den Zugang zur Zielgruppe.
Das Projekt „EDIS – European, diverse, inclusive, social“ wird im Rahmen des Programms „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
EX NOVO
EX NOVO ist ein zweijähriges LSI-Modellprojekt (2026-2027), das Menschen mit psychischen Belastungen dabei unterstützt, neue Wege in Richtung soziale Teilhabe, Stabilität und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Ziel des Modellprojekts EX NOVO ist es, bedarfsgerechte und innovative Unterstützungsangebote umzusetzen, die Menschen mit psychischen Belastungen langfristig stabilisieren, stärken und soziale Isolation abbauen.
Im Mittelpunkt stehen:
psychosoziale Stabilisierung
Orientierung im Alltag und im Hilfesystem
Förderung von Selbstwirksamkeit und Teilhabe
Entwicklung realistischer sozialer und beruflicher Perspektiven
Wen wollen wir ansprechen?
EX NOVO richtet sich an:
Erwachsene mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen
Menschen ohne oder mit eingeschränkter Tagesstruktur
Personen, die aktuell nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können
Menschen, die nach psychischen Krisen sozial oder beruflich wieder Fuß fassen möchten
Was bietet EX NOVO?
Im Rahmen des Modellprojekts werden unter anderem umgesetzt:
Gruppenangebote zur Stabilisierung, zum Austausch und zur Förderung sozialer Teilhabe
Individuelle Gespräche zur Orientierung, Entlastung und Perspektivklärung
Flexible Begleitung ohne Leistungsdruck, angepasst an die jeweilige Belastbarkeit
Geschützte Räume für Austausch mit anderen Betroffenen
Partizipative Formate, in denen Teilnehmende ihre Erfahrungen einbringen und mitgestalten können
Die Teilnahme ist freiwillig. Umfang und Dauer werden individuell abgestimmt.
Kooperationen & Vernetzung
EX NOVO wird in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen aus dem psychosozialen, gesundheitlichen und arbeitsmarktbezogenen Bereich umgesetzt. Ziel ist es, Unterstützungsangebote besser zu verzahnen und passgenaue Zugänge für die Zielgruppe zu schaffen.
Zu den zentralen Kooperationspartnern zählen unter anderem:
Jobcenter Berlin-Mitte
Sozialpsychiatrischer Dienst Berlin-Mitte
Alexianer St. Hedwig Krankenhaus
Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH
Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstelle Mitte / StadtRand gGmbH
Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR)
Bezirksamt Berlin-Mitte
BBWA Berlin-Mitte
Die Kooperationen ermöglichen eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit, kurze Abstimmungswege und eine bessere Orientierung im komplexen Hilfesystem.
Das Projekt „EX NOVO - Neue Wege ins Berufs- und Sozialleben für psychisch erkrankte Menschen“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus), und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen der bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.
GEFRAGT! – ein WIR für nachhaltige Bildung
Ziele des Projektes sind die qualitative Weiterentwicklung und Entwicklung innovativer Bildungsgelegenheiten für ältere Menschen. In dem Modellvorhaben sprechen wir lebenserfahrene Menschen als Lernende, Co-Entwickler*innen und Brückenbauende an und entwickeln gemeinsam mit ihnen Lernmethoden und neue Bildungsformate am Standort der Seniorenbegegnungsstätte Otawi-Treff, in unserem Bildungsraum Müller 116 und bei Kooperationspartnern wie dem Paul-Gerhardt-Stift und er Bibliothek am Louisenbad.
Das Projekt GEFRAGT! – ein WIR für nachhaltige Bildung wird im Rahmen des Programms Bildung und Engagement ein Leben lang (BELL) durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Kieznahes Europa
Mit dem Projekt „Kieznahes Europa“ bringt Die Wille gGmbH europäische Themen mitten in den Berliner Stadtteil Wedding. In interkulturellen und intergenerationellen Formaten – von Workshops über Erzählcafés bis hin zu Diskussionsrunden – setzen sich Senior*innen und neuzugewanderte EU-Bürger*innen gemeinsam mit der Europäischen Union auseinander. Alltagsnahe Lernangebote, persönliche Geschichten und direkte Begegnungen fördern das Verständnis für europäische Werte, stärken Sprachkompetenzen und regen zur aktiven Teilhabe an. „Kieznahes Europa“ macht Europa greifbar – durch Austausch, Bildung und Begegnung auf Augenhöhe.
Das sind unsere Termine und Themen:
11:00-13:00 Uhr | Workshop „Freizügigkeit und Integration für EU-Migrant:innen“ | Otawistraße 46, 13351 Berlin
10:00-12:00 Uhr | Workshop "Europäische Strukturen im Kiez" | Otawistraße 46, 13351 Berlin
11:00-13:00 Uhr | Lieblingsrezepte und Essgewohnheiten | Otawistraße 46, 13351 Berlin
13:00-15:00 Uhr | Begegnungen der Familien im Kiez | Bibliothek am Luisenbad , Badstraße 39, 13357 Berlin
11:00-13:00 Uhr | Kindheit und Spiele aus der Heimat | Otawistraße 46, 13351 Berlin
13:00-15:00 Uhr | Feste und Bräuche – damals und heute | Bibliothek am Luisenbad , Badstraße 39, 13357 Berlin
16:00-18:00 Uhr | Workshop „Grundsicherung im europäischen Kontext“ | Müllerstraße 116, 13349 Berlin
13:00-15:00 Uhr | Mein erster großer Schritt – Auszug, Reise, Neuanfang | Bibliothek am Luisenbad, Badstraße 39, 13357 Berlin
Gefördert durch:
Nachhaltig in Reinickendorf
"Nachhaltig in Reinickendorf" ist eine vielseitige Workshop-Reihe, die Menschen aller Generationen dazu ermutigen möchte, bewusstere Konsumentscheidungen zu treffen und einen nachhaltigen Umgang mit Textilien zu praktizieren. In einer interaktiven Lernumgebung bieten wir praktische Fähigkeiten und Wissen, um positive Veränderungen im Alltag zu bewirken und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Die Workshop-Reihe umfasst mehrere Module, die verschiedene Aspekte eines nachhaltigen Lebensstils abdecken.
Zielgruppe:
Die Workshop-Reihe richtet sich an alle Altersgruppen vor allem Menschen im hohen Alter, die von finanzieller Unsicherheit betroffen sind, Langzeitarbeitslose, prekär Beschäftigte im Grundsicherungsbezug und Menschen mit erschwerten Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und Arbeit.
Ziele:
Sensibilisierung für die Umweltauswirkungen der Textilindustrie.
Vermittlung von praktischen Fähigkeiten zur Verlängerung der Lebensdauer von Textilien.
Förderung eines nachhaltigen und bewussten Konsumverhaltens.
Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
Stärkung der individuellen Handlungsfähigkeit für nachhaltige Praktiken im Alltag.
Das Projekt „Nachhaltig in Reinickendorf“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus), und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen der bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.
optimal digital
Digitale Bildung für Selbstbestimmung und Integration
Die Workshop-Reihe richtet sich an von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und wird in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin, Housing First für Frauen umgesetzt. Die umzusetzenden Aktivitäten beinhalten modulare Kleingruppenschulungen ergänzt mit Beratung und Möglichkeiten des Einzelcoachings.
Inhalte sind u.a.:
Heranführung an den Umgang mit dem Tablet/Smartphone
vor Ort Hilfe individuell
nutzerbezogene Bedienhilfen
Internetsuche gezielt und sicher
Streaming Dienste und Internet Portale nutzen und verwalten#
Leistungen beantragen
Umgang mit SocialMedia
Kommunikations-/Übersetzungstools
Jobportale
(Daten)Schutz im Netz
Das Projekt „optimal digital“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus), und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen der bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.
Queer & Nachhaltig im Siebdruck
Kreativ-Workshops für die Nachbarschaft
Mit dem Projekt „Queer & Nachhaltig im Siebdruck“ verbindet der Otawitreff gesellschaftliches Engagement mit kreativer Handarbeit. In offenen Workshops gestalten Teilnehmer*innen gemeinsam nachhaltige Textilien – vom Zuschnitt über das Nähen bis zum Siebdruck – und setzen dabei sichtbare Zeichen für LGBTQ+-Akzeptanz und Umweltschutz.
Unter fachkundiger Anleitung entstehen fair produzierte T-Shirts und Beutel mit queer-inspirierten und umweltpolitischen Motiven. Diese selbst hergestellten Produkte fördern nicht nur den bewussten Umgang mit Ressourcen, sondern tragen durch ihre Nutzung die Botschaften für Vielfalt und Nachhaltigkeit in den öffentlichen Raum.
Das Projekt bietet Raum für intergenerationalen Austausch, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und schafft Berührungspunkte zu Themen, die oft emotional diskutiert werden. Die Kooperation mit verschiedenen Akteuren im Bezirk sorgt dafür, dass die Wirkung über den Otawi-Treff hinaus in die Stadtgesellschaft hineinreicht – für mehr Sichtbarkeit, Dialog und Zusammenhalt.
Das Projekt wird gefördert durch die Conrad Stiftung und dem Bezirksamt Mitte.
Re-NewKölln
Nachhaltig und sozial
Die Workshop-Reihe "Re-NewKölln" stellt eine einzigartige Bildungsinitiative dar, die Nachhaltigkeit und berufliche Integration miteinander verknüpft. Sie richtet sich an Personen, die vor finanziellen und beruflichen Herausforderungen stehen, und bietet praktisches Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen, um nachhaltige Praktiken in den Alltag zu integrieren und berufliche Horizonte zu erweitern.
Ziele:
Nachhaltigkeitswissen: Vertiefte Kenntnisse über Umweltprobleme und nachhaltige Praktiken.
Berufliche Integration: Stärkung der beruflichen Fähigkeiten für den nachhaltigen Arbeitsmarkt.
Praktische Fähigkeiten: Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten im Upcycling.
Vernetzung: Ein Netzwerk von Gleichgesinnten und Experten im Nachhaltigkeitsbereich aufbauen.
Selbstwertgefühl: Selbstvertrauen durch aktive Teilnahme am Umweltschutz stärken.
Zielgruppe:
Die Workshop-Reihe richtet sich an junge Erwachsene sowie alle anderen Altersgruppen, die von finanzieller Unsicherheit betroffen sind, Langzeitarbeitslose, prekär Beschäftigte im Grundsicherungsbezug, Soloselbstständige und Menschen mit erschwerten Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und Arbeit.
Das Projekt „Re-Neukölln. Nachhaltig und sozial“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus), und der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen der bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.
Stadtteillabor Wertraum – Nachhaltigkeit erleben und gestalten
Das Stadtteillabor Wertraum ist ein Bildungs- und Beteiligungsprojekt, das armutsbetroffene Menschen in Berliner Stadtteilen dazu einlädt, nachhaltiges Handeln im Alltag zu entdecken und aktiv mitzugestalten. Die Angebote knüpfen an konkrete Lebensrealitäten an und machen ökologische Themen praxisnah und erfahrbar.
Im Mittelpunkt steht eine dreiteilige Workshopreihe, die in Kooperation mit sozialen Einrichtungen vor Ort durchgeführt wird.
Die Module behandeln:
die Zusammenhänge zwischen Konsum, Klima und Umwelt,
praktische Upcycling- und Reparaturtechniken (mit Fokus auf Textilien),
Stadtrundgänge zu lokalen Zero-Waste- und Nachhaltigkeitsinitiativen.
Erfahrene Peer-Trainer*innen begleiten die Teilnehmenden durch die einzelnen Module, vermitteln Wissen, fördern den Austausch und stärken die individuelle Handlungskompetenz.
Ziele
Sensibilisierung für nachhaltige Konsum- und Lebensweisen
Förderung von Ressourcenschonung durch Wiederverwendung
Stärkung sozialer Teilhabe und Selbstwirksamkeit
Aufbau von lokalem Wissen und Gemeinschaft
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an Menschen in Berliner Stadtteilen, die von Armut, sozialer Ausgrenzung oder mehrfachen Benachteiligungen betroffen sind. Dazu zählen unter anderem Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte, Senior*innen sowie Personen mit eingeschränktem Zugang zu Bildungs- und Umweltangeboten. Viele dieser Menschen haben bisher wenig Berührungspunkte mit Nachhaltigkeitsthemen, obwohl sie häufig selbst ressourcenschonend leben (müssen). Das Projekt setzt genau hier an und schafft barrierearme Zugänge zu Umweltbildung, gemeinschaftlichem Lernen und aktiver Teilhabe.
Das Projekt Stadtteillabor Wertraum wir gefördert durch die Stiftung Naturschutz Berlin.
Stay in contact!
Präventives Programm gegen Abbrüche in der Ausbildung im Rahmen des Landesprogramm Mentoring
Präventiver Ansatz
Das Programm richtet sich an alle Berliner Jugendliche mit abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Gesundheitswesen nach Berufsbildungsgesetz. Eine Berufsausbildung zu absolvieren und erfolgreich abzuschließen, ist für Auszubildende mit vielfältigen Anforderungen verbunden. Nicht alle sind dem gewachsen. Daher brechen noch zu viele junge Menschen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Unser Projekt „Stay in contact!“ im Rahmen des Landesprogramms Mentoring setzt genau da an – frühzeitig und präventiv!
Individuelle Unterstützung
Im Landesprogramm Mentoring werden Projekte gefördert, die dazu beitragen, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Jugendliche so zu stärken, dass diese ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und abschließen. Den Auszubildenden wird eine Mentorin oder eine Mentor zur Seite gestellt, die im Tandem ganz individuell und vertrauensvoll auf die jeweilige Situation eingehen. Im 1:1-Kontakt unterstützen sie ehrenamtlich die Auszubildenden regelmäßig dabei, die Herausforderungen in Betrieb und Berufsschule zu meistern, eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und gesteckte Ziele zu verfolgen. Sofern Schwierigkeiten in ihrer Lebenssituation eintreten, werden diese reflektiert und die Auszubildenden so bei deren Klärung unterstützt.
Die Mentor*innen in unserem Projekt „Stay In contact!“ erhalten eine Qualifizierung, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Vom Projektteam werden sie bei Fragen und Anliegen begleitet und haben Gelegenheit, sich mit anderen Ehrenamtlichen auszutauschen.
Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Mentoring von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.
WERTRAUM Pankow
Beschäftigung und Qualifizierung – ökonomisch, ökologisch, sozial
Das Projekt steht für sozial und ökologisch orientierte Beschäftigungs- und Qualifizierungsinitiativen. Das Förderkonzept bedient die Nachfrage nach niedrigschwelligen, zukunftsorientierten Arbeitsplätzen in Justizvollzugsanstalten und ergänzt mit seiner innovativen Methodik zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen das dort etablierte Angebot beruflicher Qualifizierung und Beratung.
Neben Schlüsselqualifikationen und Alltagskompetenzen werden immer auch Kreativität und Engagement gefördert. Um das Projekt weiter zu entwickeln und nachhaltiger zu gestalten, geht das Team nun in einen aktiven, fachlichen und kreativen Austausch mit dem WERTRAUM.
An 11 Arbeitsplätzen und 3 Integrationsarbeitsplätzen können sich die Frauen der JVAF Pankow qualifizieren und weiterbilden. Bei den berufsfeldübergreifenden Beschäftigungen verbessern sie ihre Erwerbsfähigkeit und stärken ihre sozialen Kompetenzen. Ihre Aufgaben sind modular aufgebaut und werden durch die Anleiter*innen auf die jeweilige Teilnehmerin ausgerichtet.
Das Projekt Wertraum Pankow wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Berlin.
Weitere Formate
Innovationsbox
Innovationsmentoring
Kurse, Workshops
Moderation
Projekte – VABI, Aktuelles, Sprachförderung