
Im Mutterhaus leben Diakonissen Kaiserswerther Prägung in einer Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft. Einige sind noch im Arbeitsprozess, andere im aktiven Ruhestand oder nun als Pflegebedürftige hier im Mutterhaus. Gemeinsam ist ihnen der langjährige Dienst in der Diakonie, das gemeinsame Leben und der Glaube an Jesus Christus, der in der Liebe tätig ist. Sie gestalten das geistliche Leben im Hause mit Andachten, Bibelstunden, Fürbitte und Gottesdiensten und kümmern sich um die Betreuung und Tagesgestaltung der Hilfebedürftigen.
Die Diakonissen laden Frauen, die an christlicher Gemeinschaft und sinnvoller Lebensgestaltung interessiert sind, ein, mit ihnen im Mutterhaus in schönen 1-Zimmer-Appartements zu wohnen. Sie beginnen ihren Tag gemeinsam unter Gottes Wort bei der Morgenandacht in der schönen Stiftskirche. Davor oder danach frühstücken sie privat oder in kleinen Gruppen. Um 12.00 Uhr ruft die Glocke zum kurzen Mittagsgebet und zum anschließenden gemeinsamen Mittagstisch.
Angebote in der Tagesgestaltung sowie sinnvolle Einsatzmöglichkeiten – je nach Wunsch und Vermögen – gibt es reichlich: z. B. im Besuchs- und Seelsorgedienst, in der Begleitung von Hilfebedürftigen durch den stiftseigenen Park oder den angrenzenden Schillerpark, Einkäufe, Dienst im Stiftsbistro, Mitgestaltung oder Teilname an den geistlichen Angeboten und Veranstaltungen und vieles mehr. Man kann aber auch nur die Gemeinschaft und den Service genießen. Wie weit sich jede einbringen kann und mag und wie weit sie Alleinsein und Privatsphäre braucht, entscheidet jede für sich selbst.


